Welche digitalen Tools

Es ist nicht immer leicht, auf spontane Veränderungen zu reagieren. Als die Menschen mit der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Kontaktbeschränkungen konfrontiert wurden, stiegen die Anforderungen an die moderne Technologie sprunghaft an. Unternehmen mussten plötzlich Wege finden, um Besprechungen, die normalerweise im Unternehmen stattfanden, von zu Hause aus abzuhalten, Geschäftsbesprechungen mussten online durchgeführt werden und Schulungen und Fortbildungen konnten aufgrund der großen Teilnehmerzahl nicht mehr vor Ort abgehalten werden.

Welche digitalen Tools

Zu den Lösungen gehörten Conferencing-Tools wie Zoom oder Teams, E-Learning-Plattformen sowie AR- und VR-Anwendungen. Augmented Reality wird bereits in vielen Unternehmen zu Schulungs- oder Ausbildungszwecken eingesetzt. Im Rahmen von AR wird die Realität mit der virtuellen Realität kombiniert, es findet eine Überlagerung statt. Mit Hilfe von AR-Brillen oder den Kameras von Tablets oder Smartphones können Informationen wie Welche digitalen ToolsVideos und Bilder mit computergenerierten Zusatzinformationen in das Sichtfeld eingeblendet werden und eine Interaktion ist möglich. So müssen beispielsweise Autos oder Flugzeuge nicht mehr zerlegt werden, da alle notwendigen Objekte in das Sichtfeld eingeblendet werden können. Auch können bestimmte Aktionen am Objekt durchgeführt werden, da eine Interaktion mit den im Sichtfeld angezeigten Objekten möglich ist. Dies bietet den Vorteil, dass schwierige Situationen im virtuellen Raum simuliert werden können und somit Gefahrensituationen vermieden werden können. Fehler, wie Fehlbedienungen und daraus resultierende Unfälle oder Defekte, können vermieden werden und das Unternehmen spart Kosten und Aufwand. Auch bei der Ausbildung können erhebliche Einsparungen erzielt werden: Müssen Maschinen oder Geräte beim Kunden installiert werden, muss der zuständige Mitarbeiter nicht mehr den ganzen Weg dorthin fahren, sondern kann ihn mit Hilfe der AR-Brille anleiten. Der Bediener, der zum Beispiel die Maschine installieren muss, sieht hilfreiche Objekte und Bilder in seinem Blickfeld. Das Gegenüber, das in der anbietenden Firma sitzt, sieht das gleiche Sichtfeld und kann wichtige Dinge markieren und einfügen.

Ein weiteres Instrument, das an Popularität gewonnen hat, sind E-Learning-Plattformen. Sie können zum Austausch von Daten und zur Prüfung und Schulung von Mitarbeitern genutzt werden. Vor allem an Universitäten werden diese Plattformen zur Bereitstellung von Materialien und zur Durchführung von Tests und Prüfungen genutzt. Unternehmen können diese Plattformen nutzen, um Online-Schulungen durchzuführen, zum Beispiel zum Thema IT-Sicherheit. Fragen können von den Mitarbeitern interaktiv beantwortet werden und die Antworten werden anschließend analysiert und ausgewertet. Auf diese Weise ist es möglich, die Leistung zu überwachen und zu analysieren. Schwachstellen und mögliche Verbesserungspotenziale können identifiziert werden.

Nicht zuletzt sind Conferencing-Tools wie Zoom und Teams nicht mehr wegzudenken. Vor allem für große Unternehmen oder Universitäten war es eine Herausforderung, ein Tool bereitzustellen, mit dem mehrere hundert Personen in kurzer Zeit per Video miteinander kommunizieren können. In einigen Fällen traten datenrechtliche Hürden auf, da unternehmensinterne Informationen nicht einfach online geteilt werden durften. Einige Unternehmen haben deshalb eigene Tools entwickelt, die den Problemen entgegenwirken.

Der Gedanke, Besprechungen und Schulungen online abzuhalten, für die man normalerweise von Angesicht zu Angesicht zusammengekommen ist und weite Reisen auf sich genommen hat, war für viele Unternehmen zunächst ungewohnt. Im Laufe der Zeit wurde jedoch klar, dass sich dadurch nicht nur Zeit, sondern auch Geld und Mühe sparen lassen. Ein Umdenken in Bezug auf die Bedeutung von Sitzungen wurde angeregt.

Die Corona-Pandemie hat in vielen Unternehmen als Katalysator für die Digitalisierung gewirkt. Es wurden Möglichkeiten in Betracht gezogen, an die man vorher nicht gedacht hatte. Für jedes Unternehmen gibt es eine passende Lösung – man muss sie nur finden!

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